Banner NWC3

Eine Tour voller Überraschungen !
Nordic Walker zähmen Monsterroller

Der Anstieg

Am 17.08.2008 war es mal wieder soweit. Wir starteten zu unserer monatlichen Trekking Tour. Nur diesmal sollte Sie mit einer Überraschung enden. Bereits in der Vorankündigung hatte ich unsere Nordic Walker neugierig auf diese Tour gemacht:
Wir starten um 9:30 Uhr an unserem gewohnten Treffpunkt, dem Parkplatz am Lechlumer Holz.
Nach ca. 1 Stunde Fahrt werden wir einen grossen Parkplatz erreichen, von dem aus wir uns mit
unserem Stöcken auf einen sicherlich anspruchsvollen Weg bis in 971m ü.NN begeben werden.
Dort finden wir auch einen Stempelpunkt für die Harzer Wandernadel.
Aber das ist nur der Anfang, denn von dort aus geht es weiter.

Nur entscheidet jetzt Eurer Mut wie. Vieles ist möglich ................... ;-)

Pünktlich um 9:30 Uhr ging es dann los. Wie angekündigt dauerte die Fahrt eine gute Stunde. Über die A395 ging es Richtung Harz. Durch Bad Harzburg über das Torfhaus führte uns der Weg bis nach Braunlage. Dort fanden wir den in der Ankündigung erwähnten grossen Parkplatz. Und von dort ging es auch dann auf die eigentliche Trekking Tour.
 
Kurz die Rucksäcke umgeschnallt und die Stöcke angelegt und schon waren wir unterwegs. Vorbei an der Talstation der längsten Kabinenbahn Niedersachsens führte uns dann der Weg stetig bergan. Als erstes Ziel hatte ich den Gipfel des Wurmbergs auserkoren. Da Niedersachsen höchster Gipfel auf 971m ü.NN liegt mussten wir also über 350m Höhendifferenz bewältigen. Und das auf einer relativ kurzen Strecke von ca. 6km. Schon nach kurzer Zeit erreichten alle Ihre “Betriebstemperatur” und die mitgeführten Pulsuhren machten sich mit Ihren Warnsignalen bemerkbar. Also Tempo etwas drosseln, eine kleine Trinkpause einlegen und weiter.

Am Start

Als ständiger Begleiter heizte uns die Sonne zusätzlich auf, so das es nicht lange dauerte und alle nur noch im Shirt unterwegs waren. Vorbei an der Mittelstation der Seilbahn strebten wir zügig dem Ziel entgegen. Ein kleines aber sehr steiles Stück des Weges forderte alle noch einmal bis an die Grenzen, bis wir endlich die “Wurmbergbaude” auf dem Berggipfel erreichten. Und hier wurde erst einmal ausgiebig Rast eingelegt.

Wie immer folgte jetzt unsere fast schon traditionelle Brotzeit. Jeder hatte seinen Rucksack gut gefüllt den Berg hinauf getragen, um ihn jetzt mit Genuss zu entleeren. Wer wollte konnte noch die Skisprungschanze auf dem Wurmberg besteigen und war dann über 1000m ü.NN. Und so langsam machten sich alle Gedanken wie es denn nun wieder zurück gehen sollte.
Denn der Satz: Nur entscheidet jetzt Eurer Mut wie. Vieles ist möglich .............. ;-) hatte nicht umsonst neugierig gemacht.

Und jetzt kam meine Überraschung. Natürlich bestand die Möglichkeit den Weg ins Tal wieder zu Fuss zurückzulegen, oder wie es einige gehofft hatten per Seilbahn. Aber die von mir geplante dritte Möglichkeit sollte für viel Spass und ein völlig neues Erlebnis sorgen. “Monsterroller” heissen Sportgeräte mit denen man “Downhillspaß mit Fun-Garantie” erleben konnte. Etwas skeptisch wurde diese Idee zu Anfang aufgenommen. Aber nachdem man uns die Sportgeräte erklärte und versicherte das Sie über ausgezeichnete Bremsen verfügen waren alle mit Begeisterung dabei. Na ja, nicht alle denn Heike hatte sich bereit erklärt unsere Stöcke sicher mit der Seilbahn ins Tal zu bringen.    

Runde II Pause muss sein ! Unsere Girls

Also Helme auf, Rucksack festgezogen und es ging los. Anfangs hatten die Bremsen Höchstleistungen zu vollbringen. Aber nach und nach wurden alle mutiger und immer schneller. Das Rollerfahren auch anstrengen kann merkten wir alle recht schnell.
Auch das richtige Bremsen wollte gelernt sein. Trotz einer ausdrücklichen Warnung am Start nicht zu fest mit der Vorderradbremse zu arbeiten, wollten zwei unserer Mitstreiter mal ausprobieren was passiert wenn ein Roller stehenbleibt, die Fliehkraft aber den Fahrer weiterhin bergab treibt. Es war schon ein lustiges Bild wenn die Fahrer schneller als der Roller waren. Auch diese Aktionen wurden jedoch ohne körperliche Schäden überstanden.

Und so legten wir auf der insgesamt über 4,5km langen Downhillstrecke immer wieder eine kleine Pause ein. Trotzdem dauerte die Abfahrt leider nicht länger als 15 Minuten. An der Talstation angekommen mussten wir die Roller wieder zurückgeben.

Heike hatte aber inzwischen das Restaurant “Gipfelstürmer” als Rastplatz erkundet und konnte froh berichten, das alle Rollerfahrer hier einen Bonus erhalten. Ein kleines Menü gibt es für die mutigen “Downhiller” bereits für 5,00€. Eine Gelegenheit die wir natürlich ausgiebig nutzten. Und zum Abschluss ein kühles Weizen ist ja auch nicht zu verachten.

Gabi, Steffen, Ulli, Frank und ich wollten es aber noch einmal wissen. Während die anderen Teilnehmer noch gemütlich einen Kaffee und Apfelstrudel genossen, fuhren wir mit der Seilbahn noch einmal auf den Gipfel um uns als “Downhiller” auszutoben. Und diesmal liessen Sie wir es richtig fliegen. Nach dem Motto “Wer bremst ist feige” gehörte die Piste uns. Volles Tempo, kleine Sprünge und am Ziel Ullis Kommentar :” Das war Beschi..., diesmal war die Strecke viel kürzer” zeigte wieviel Spaß uns diese Tour gebracht hat.  

Ein schönes Lächeln
Gabi in Aktion Power Slide von Steffen

Aber jeder schöne Tag nimmt ein Ende, und so fuhren wir dann gemeinsam wieder zurück nach Wolfenbüttel. Bleiben werden aber Erinnerungen die von Christiane, Frank, Steffen und mir in vielen Bildern festgehalten wurden. Und unser Freund Olaf hat diese auch wieder in seine umfangreiche Bildergalerie unter www.family-hahn.eu aufgenommen. 

(c) 2004 - 2011 Nordic Walking Center Wolfenbüttel, Heike & Detlef Neubauer GbR, Braunschweiger Str.20c , 38302 Wolfenbüttel
USt-IdNr.: DE269583363 / Tel.:05331 977599 / Mail: info@nwc-wf.de - Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: D. Neubauer
Impressum nach der „Informationspflichtenverordnung“ vom 17.05.2010