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Also Helme auf, Rucksack festgezogen und es ging los. Anfangs hatten die Bremsen Höchstleistungen zu vollbringen. Aber nach und nach wurden alle mutiger und immer schneller. Das Rollerfahren auch anstrengen kann merkten wir alle recht schnell. Auch das richtige Bremsen wollte gelernt sein. Trotz einer ausdrücklichen Warnung am Start nicht zu fest mit der Vorderradbremse zu arbeiten, wollten zwei unserer Mitstreiter mal ausprobieren was passiert wenn ein Roller stehenbleibt, die Fliehkraft aber den Fahrer weiterhin bergab treibt. Es war schon ein lustiges Bild wenn die Fahrer schneller als der Roller waren. Auch diese Aktionen wurden jedoch ohne körperliche Schäden überstanden.
Und so legten wir auf der insgesamt über 4,5km langen Downhillstrecke immer wieder eine kleine Pause ein. Trotzdem dauerte die Abfahrt leider nicht länger als 15 Minuten. An der Talstation angekommen mussten wir die Roller wieder zurückgeben.
Heike hatte aber inzwischen das Restaurant “Gipfelstürmer” als Rastplatz erkundet und konnte froh berichten, das alle Rollerfahrer hier einen Bonus erhalten. Ein kleines Menü gibt es für die mutigen “Downhiller” bereits für 5,00€. Eine Gelegenheit die wir natürlich ausgiebig nutzten. Und zum Abschluss ein kühles Weizen ist ja auch nicht zu verachten.
Gabi, Steffen, Ulli, Frank und ich wollten es aber noch einmal wissen. Während die anderen Teilnehmer noch gemütlich einen Kaffee und Apfelstrudel genossen, fuhren wir mit der Seilbahn noch einmal auf den Gipfel um uns als “Downhiller” auszutoben. Und diesmal liessen Sie wir es richtig fliegen. Nach dem Motto “Wer bremst ist feige” gehörte die Piste uns. Volles Tempo, kleine Sprünge und am Ziel Ullis Kommentar :” Das war Beschi..., diesmal war die Strecke viel kürzer” zeigte wieviel Spaß uns diese Tour gebracht hat.
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